Montag, 5. Mai 2014

Der Mittelsee

Der Mittelsee ist der größte See Lateiniens und liegt genau in der Mitte zwischen Lateinien und Französien. Am linken Ufer liegt die lateinische Hauptstadt Jungingen-Schloppfingen, am rechten liegt die französische Hauptstadt Jungingen Jergersheim. Er ist größer als der Bodensee und man kann, wenn man weit genug hinausfährt, nicht mehr das Ufer sehen. Der Mittelsee ist ein Salzsee. Genau wie der Bodensee hat auch der Mittelsee tropisches Klima, darum wachsen an seinen Ufern Palmen an weißen Sandstränden. Es ist so warm, dass in der Gegend um den Mittelsee Bananen, Kakao, Ananase, Kokosnüsse, Zuckerrohr, Limetten und viele andere Früchte angebaut werden, die sonst nur in fernen Ländern wachsen. Leider sind die Lateinier sehr konsumfreudig, sonst müsste man in Deutschland und Österreich längst nicht mehr brasilianischen Zucker kaufen und die EU würde Südzucker nicht so hemmungslos subventionieren.

Der Grund für dieses warme Wetter ist die Tatsache, dass der Mittelsee in Lateinien trotz der Lage in den Alpen unter dem Meeresspiel liegt und somit durch den hohen Luftdruck ein heißes, tropisches Klima ermöglicht. Darum ist es in Lateinien total schwierig, die ringsumliegenden Berge zu besteigen: Sie sind so hoch, dass man im Winter Skifahren kann und da der Mittelsee unter dem Meeresspiegel liegt, ist eine Wanderung vom Mittelsee bis zum höchsten Gipfel in Lateinien, dem Mandirscho Kali die längste und anstrengendste Wanderung mit dem höchsten Höhenunterschied auf der auf der Welt möglich ist.
Viele Lateinier machen gerne Urlaub am Mittelsee, darum ist der Mittelsee in der Urlaubszeit häufig überfüllt und die Strände am Mittelsee stehen im Ruf, stets voller Müll und nicht sonderlich sauber zu sein, was gewöhnlich die Wahrheit ist. Es gibt jedoch einige stille, ruhige Stellen am Mittelsee, unter anderem unbekannte Stellen mit Fels- oder Steinstränden, an denen irgendwie niemand baden will und die mit Stacheldraht eingezäunten Privatstrände von Prinzessin Leia und Mulan.

Da Jungingen-Schloppfingen, die Haupstadt von Lateinien in der Nähe des Mittelsee liegt, wird fälschlicherweise häufig davon ausgegangen, dass sie direkt am Mittelsee liegt und dass es dort Strände gibt, jedoch liegt sie einige Kilometer davon entfernt. Jungingen-Schloppfingen hat allerdings eine Hafenstadt namens Aítso, die direkt am Meer liegt und Lateinien über den Seeweg mit Französien verbindet. Dort liegen auch die berühmten und berüchtigten Privatstrände von Leia und Mulan. Andere berühmte Hafenstädte und Küstenstädte Lateiniens sind Kareloj Murasammek, wo das berühmte Omnideon steht, Seipodon, die Hauptstadt der Fischerei, wo jährlich außerdem mehrere regelmäßige und unregelmäßige Regatten und andere Segelwettbewerbe stattfinden und Waiahi wo es die schönsten Strände von ganz Lateinien gibt.
Dann gibt es noch Städtchen wie Leyhen die zur Ferienzeit auf die zehnfache Größe wachsen, da plötzlich tausende von Touristen an den See strömen.

Samstag, 3. Mai 2014

Der Kuckucksklan

Der Kuckucksklan ist eine matriotische Organisation lateinischer Nationalistinnen, die am liebsten nur Lateinschüler und geborene Lateinier in Lateinien hätten, obwohl sie selber die lateinische Sprache nur mittelmäßig beherrschen. Der Kuckucksklan ist misstrauisch u. a. gegenüber selbstbewussten Männern, blauhäutigen und Französiern. Es sind Frauen, die nichts besseres zu tun haben, als sich einen Krieg mit den Französiern zu wünschen, obwohl die wenigsten von ihnen überhaupt wissen, wie man einen Krieg führt. Sie drücken ihre Absichten durch öffentliche Demonstrationen, Fackelwanderungen in Gespensterkostümen, den Verzehr von Schlumpfeis und durch Schmierereien oder das meißeln von Inschriften an öffentlichen Gebäuden aus. Meist sind diese rassistisch, besonders Anti-Schlumpf Parolen sind üblich. Am liebsten sähen sie außerdem alle Männer aus der Arbeitswelt verbannt als Hausmänner arbeitend. Zur Empörung vieler Schlümpfe und Schlumpfisten wird dieses Treiben von den beiden Konsuln von Lateinien, Prinzessin Leia und Mulan sogar gebilligt, was wirklich ein entsetzender Umstand ist.
Meist sind die Mitglieder des Kuckucksklans besonders religiöse Lateinierinnen, die regelmäßig den Tempel besuchen und einmal jährlich zum Omnideon (dem Gegenstück des Pantheon in Rom) oder dem Schrein der Susannah Mia pilgern. Außerdem sind es meist dunkelhaarige Frauen mit braunen Augen, die sich für die Ideologie des Kuckucksklans interessieren.

Freitag, 25. April 2014

Das nicht-existente Tal (Aus der Enzyklopädia Latinia)

Das nicht-existente Tal ist das Tal, in dem Lateinien und Französien liegen. Auf der linken Seite des Tales liegt Lateinien, auf der rechten liegt Französien. Links ist in diesem Fall Osten und rechts Westen, da alle Karten Lateiniens nach Süden gerichtet sind. Dies lässt sich mit einer einfachen Eselsbrücke merken:
Lateinien ist Links, fRanzösien ist Rechts.
Das ist übrigens auch der Grund, weshalb in der Musik die recht Hand als main droit, (aus dem Franösischen) abgekürzt m.d. und die linke Hand als mano sinistro, aus dem italienischen abgekürzt m.s. bezeichnet.
Das nicht-existente Tal ist eine Enklave in den österreichischen Alpen, die von allen Seiten von Bergen umschlossen wird, außer am Taleingang, der ganz am Anfang, im Norden liegt und dem Talausgang, der ganz am Ende, im Süden liegt.

Freitag, 18. April 2014

Schlumpfismus -von Schlumpfinia Schlau

Schlumpfismus

Definition: Schumpfismus (oder Papaschlumpfismus) ist der Oberbegriff für die schlumpfolitische Einstellung der Schlumpfpartei. (Der Schlumpfismus wurde nicht von Papaschlumpf ausgeschlumpft, aber Marx hat ja auch nicht den Marxismus erfunden)

Schlumpfismus will, dass alle genauso schlumpfig lieb und nett zueinander sind wie in Schlumpfhausen, aus dem einige Schlümpfe nach Lateinien ausgeschlumpft sind, und dass die Schlümpfe in Lateinien glücklich sein können, darum schlumpfen sie sich für Toleranz gegenüber Trägern von Zipfelmützen ein. Außerdem schlumpfen den Schlumpfisten Umwelt- und Tierschutz, Färträd und Gleichbeschlumpfigung am Herzen. Beim Umweltschutz geht ihnen darum, das Schlumpfgebiete zu Naturschutzgebieten erklärt werden, damit in Schlumpfhausen und an anderen Orten keine Fabriken geschlumpf werden, die für Schlümpfe nur Ärger bedeuten. Tiere, besonders blaue Schafe, blaue Libellen und blaue Wale sollen unter Tierschutz geschlumpft werden, da diese in Lateinien besonders wahnwitzg gefährdet sind. Das gleiche gilt in der Pflanzenwelt für Blaurangen, Kornblumen und Blaubeeren. Schlumpfbeeren sind zwar nicht blau, sollen aber auch unter Pflanzenschutz kommen. Gleichbeschlumpfigung ist auch wichtig, deshalb reden sich die Schlumpfisten mit Schlumpf und Schlumpfine an und duzen sich. Sie wollen, dass Kinder nicht nur Schutz und Sicherheit genießen, sondern das Wahlrecht mit sechs erhalten, schließlich haben demenzkranke Schlümpfe auch ein Wahlrecht. Leider finden in Lateinien keine Wahlen statt, darum ist die Schlumpfpartei auch der Vorreiter der Demokratie in Lateinien.

Schlumpfismus ist mehr als eine schlumpfolitische Einstellung, sondern auch eine Lebenseinstellung. Seine Anhänger schlumpfen, unabhängig von der Tatsache, ob sie geborene Schlümpfe sind oder nicht, eine blaue Haut und schlumpfen weiße Zipfelmützen. Die Mitglieder der Schlumpfpartei und anderen Anhänger des Schlumpfismus haben nahe des Ausgangs des nichtexistenten Tals von Lateinien ihr Dorf namens Neu-Schlumpfhausen geschlumpft und leben dort nach dem Vorbild der Schlümpfe in Schlumpfhausen.

Vertretern des Schlumpfismus wird häufig vorgeschlumpfen, die "Menschheit ins Mittelalter zurückschlumpfen zu wollen."
Das schlumpft aber nicht! Sie wollen lediglich die Welt etwas anarchistischer, umweltfreundlicher, sozialer und schlumpfiger schlumpfen, ohne die Welt erobern oder schlumpfolutionieren zu wollen und ohne den Menschen etwas vorschlumpfen zu wollen.
Nur leider schlumpfen das die dummen, arroganten und total unschlumpfigen Herrscher von Deutschland, Österreich und Lateinien nicht! (Persönliche Meinung der Autorin)

Andere Kritiker meinen häufig, Schlumpfisten wiesen eine Nähe zu extremistischen Organisation wie bespielsweise dem Kukucksklan auf. Solche Vorwürfe sind meist irrational, da sie sich Hinweise zusammenbasteln, die mal aus der einen Ecke, mal aus der anderen gezogen sind.

Eine ausführliche und (etwas) ernsthafte(re) Auseinandersetzung mit diesem Thema findest du hier

Donnerstag, 17. April 2014

Chocopolis

Am nördlichen Lauf des Tiberis Minor gibt es die außergewöhnlichste Stadt in ganz Lateinien. Es ist Chocopolis und sie besteht ganz aus Schokolade. Selbst der Fluss, der Chocoly besteht aus heißer Schokolade, der besten, sahnigsten und schaumigsten heißen Schokolade in ganz Lateinien. Außerdem hat Chocopolis die Eigenheit, dass nicht die übliche Lateinische Währung verwendet wird, sondern in Hundertgrammtafeln von Schokolade bezahlt wird.

Alle Häuser und Straßen in Chocopolis bestehen aus Schokolade. Dunkelste Bitterschokolade, hellste weiße Schokolade und edle braune Milchschokoladen in allen Nuancen dazwischen. Damit stellte man schon in der Frühzeit der Stadt wunderschöne marmorierte Schokoladenpralinen her. Und damit nicht genug. Die Bewohner von Chocopolis gaben sich eines Tages nicht mehr mit gewöhnlicher weißer oder brauner Schokolade zufrieden. Eines Tages begann der berühmteste Schokoladenfabrikant von Chocopolis -auf Befehl Mulans -bunte Schokolade zu entwickeln.
Erst eine blaue, die mithilfe von lateinischer Blaumilch ihre Farbe erhielt, dann eine orangene, die ihre Farbe selbstverständlich von Orangen erhielt, dann kirschrote, erdbeerrosane, zitronengelbe, apfelgrüne, violett wie trauben, rötlich-braun wie Zimt, bis man alle Farben hatte und sogar Farben, die man bis dahin noch gar nicht gekannt hatte, sodass man keine Namen für sie hatte. Und selbstverständlich verstand er es, nur die Farben, aber nicht den Geschmack der Früchte zu übernehmen, von denen viele in Schokolade vollkommmen verfehlt gewesen wären.

So kommt es, dass die lateinische Flagge die vor dem Rathaus von Chocopolis weht, exakt die Farben der Flagge enthält, jedoch vollkommen aus Schokolade besteht. (Das Essen der Fahne ist bei einer Strafe von 100 Tafel Schokolade verboten) Außerdem gibt es in Chocopolis die berühmten Schokoladenkünstler, die mithilfe der bunten Schokoladen großartig zerfließende Kunstwerke zu schaffen wissen.
In Chocopolis ist der Sitz der meisten Schokoladenfabriken von Lateinien, darum befindet sich dort die größte Schokoladenfabrik ganz Lateiniens, der Sitz der Mähka™ Chocolate Company, die der direkten Obhut von Mulan unterliegt. Die Schokoladenfabriken liegen direkt am Fluss, da die Schokolade direkt aus dem Fluss gefischt wird, um weiterverwendet zu werden. Da der Chocoly jedoch nur braune Schokolade führt, muss man weiße Schokolade in Chocopolis trotzdem mithilfe importierten Kakaus aus Französien herstellen. Mysteriös ist die Mündung des Chocoly in den Tiberis Minor, denn sowie das Wasser des Chocoly das des Tiberis Minor berührt, verwandelt es sich in gewöhnliches Flusswasser.